Die Umgebung
Pješcana uvala ist eine moderne Siedlung, die erst vor ungefähr dreißig Jahren entstanden ist. Sie wurde von Schwimmern, denen der natürliche Sandstrand in einer Bucht zwischen zwei Halbinseln sehr gefiel, entdeckt. Daher auch der Name – Sandbucht. Pješcana uvala zählt 350 Einwohner und verfügt über eine moderne dem Menschen angepaßte Architektur. Die lange Strandpromenade schlängelt sich unter dem Städtchen und an vielen Restaurants, Bars, Geschäften und Konditoreien vorbei. Dem malerischen Charakter der Landschaft trägt auch die Marina, in der Jachten vermietet werden, bei.
Banjole, ein Fischerdorf mit einem kleinen geschützten Hafen, existierte schon zu Römerzeiten. Heute zählt es 700 Einwohner. Die Siedlung befindet sich auf einer kleine Halbinsel, wo all die Liebhaber des Meeres, der Seefahrt und der Fischerei gerne wohnen würden. Diese Gegend wurde von der Natur mit zahlreichen Buchten, Halbinseln und natürlichen Stränden beschenkt. Einen vielseitigen Komfort bieten Tennisanlagen, Fußgänger und Radwegen, Segel und Motorbootsvermietung und anderen Wasser-sportmöglichkeiten.
Premantura, ein pittoresker Ort mit 450 Einwohnern, wurde schon zur Bronzezeit besiedelt. Er ist der südlichste Ort Istriens. Von der weisen Wahl, die die alten Römer trafen, als sie sich gerade für diesen Raum als das Ideal für ihr Leben entschieden, zeugen die Reste der Villae rusticae. Hier wurde auch eine wunderschöne Minerva-Statue gefunden, die heute im Archäologischen Museum von Pula aufbewahrt ist. Das populärste Kennzeichen von Premantura ist die lange und schmale Halbinsel Kamenjak, 9,5 m lang, bis zu 1,5 km breit, die wie ein langer Arm in die Adria hieinreicht. Kamenjak ist von einer 30 km langen Küste umgeben, die mit vielen Buchten und ganz kleinen Stränden verziert ist, und deren eigenartige Schonheit noch von den kleinen Inseln, die aus dem kristallenen blau-grünlichen Meer auftauchen, vervollkommnet wird. Premantura und seine Restaurants sind für ein außerordentlich reiches Fisch- und Meeresfrüchteangebot bekannt.
Medulin, das antike Mutila, eine Ortschaft mit 1700 Einwohnern, mit einer prächtig gegliederten, langen Küste, von einer Kette kleiner Inseln umgeben. Den Besuchern fällt die Wahl zwischen den zahlreichen Sportgelegenheiten schwer: Tennis, Fußball, Minigolf, Kegeln, Boccia, Beach-Volley, Reiten. Es gibt Surf, Segel-, Tauch-, Reit- und Wasserschischulen. Man kann Motor, Paddel und Tretboote, Scooter, Fahr und Motorräder mieten. Die Jungen kennen Medulin wegen seiner Discothek, während die Liebhaber der Livemusik und verschiedener Tanzrhythmen sich lieber auf den vielen Terrassen versammeln. Medulin ist für gute klassische Konzerte bekannt, die in den Sommermonaten stattfinden. Ungefähr 40 Restaurants, in denen traditionelle nationale wie auch internationale Gerichte, Fisch-, Fleisch- und Vegetariergerichte angeboten werden, sind eine wahrhafte Herausforderung für Feinschmecker.
Brijuni, Inselgruppe und Nationalpark (seit 1983) vor der Westküste Istriens; vom Festland durch den FaZana-Kanal getrennt; von Pula etwa 6 km entfernt; Fläche 36 km2. Wegen der günstigen geografischen Lage und des flachen Reliefs ist das Klima äußerst mild; im Winter beträgt die durchschnittliche Lufttemperatur 5,8 °C, die Sommer sind mit 22,8 °C mäßig warm. Die Vegetation ist üppig und typisch mediterran: Koniferen, Lorbeeren, Kiefern, Oliven, Rosmarin und Macchia prägen die Landschaft




